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Ein Projekt der |
Trotz mehrerer Millionen registrierter Stammzellspender weltweit finden wir auch heute für etwa 25–30 % der Patienten keinen geeigneten Spender, d.h. die lebensrettende Transplantation bleibt diesen Menschen verwehrt. Stammzellen aus Nabelschnurblut stellen heute eine Alternative mit ständig wachsender Bedeutung dar und bieten diesen Patienten eine neue Hoffnung. Insbesondere das geringe Infektionsrisiko wie auch die immunologische Toleranz dieser Zellen sind wichtige Argumente für deren Anwendung. Die Gefahr des nachträglichen Verlustes eines Spenders besteht hier nicht, da die Präparate – einmal hergestellt – unbefristet in speziellen Tanks aufbewahrt werden können und kurzfristig einsetzbar sind. Eine besonders interessante Strategie für die Transplantation ist der gleichzeitige Einsatz von zwei Nabelschnurblutpräparaten, insbesondere bei erwachsenen Patienten, bei denen die übliche Gesamtzellzahl eines Präparates nicht genügen würde. Unter Downloads für Ärzte finden Sie einige interessante Literaturstellen. |
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